Amiga 1500
Der
Zunächst war unklar, warum Commodore das Modell speziell für den britischen Markt entwickelte und ihm eine neue Modellnummer verlieh, obwohl es im Wesentlichen nur ein weiteres Laufwerk darstellte. Später stellte sich heraus, dass ein kleines Unternehmen namens Checkmate Digital einen Umbau des Amiga 500 anbot, der ebenfalls den Namen Amiga 1500 trug. Um die Gewinne nicht mit Drittherstellern teilen zu müssen, brachte Checkmate Digital daraufhin seine eigene Version des Amiga 1500 auf den Markt. Das Unternehmen gab jedoch nicht auf und veröffentlichte nur kurze Zeit später den Amiga 1500+, der auf dem Amiga 500+ basierte und mit 2 MB Chip-RAM sowie AmigaOS 2.04 ausgestattet war.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Amiga 1500 im Wesentlichen als Lückenfüller konzipiert wurde, um potenzielle Konkurrenz sofort auszuschalten. Wäre Commodore jedoch ebenso entschlossen an der Entwicklung wirklicher Nachfolger geblieben, hätte das Unternehmen möglicherweise eine längerfristige Präsenz auf dem Markt sichern können.